Bücher

BAND 1:

Marco Kunz, „Gezeitenrhythmus in HD. Gedichte „, erschienen am 14.4.2014 – 120 Seiten, 8,50 Euro, Cover-Art: Fritz Bornstück.

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„Eine Reise durch die persönliche Erfahrungswelt im Rhythmus der Gezeiten, „durch Ängste, Schmerzen und Neurosen“, „Rückwahrnehmungen“ und Hochgefühle, nicht immer nüchtern, aber immer konkret und tiefenscharf. Die Gedichte führen in die Berliner U-Bahn, zum Sonnenaufgang an den Strand von Rhodos, zu den Enten an einen stillen masurischen See, an das Sterbebett eines greisen Vietnamesen und ganz weit in die eigene Vergangenheit und das Innere des „Weltwahrnehmungsapparats“, nie in der Verzweiflung und Desillusion steckenbleibend, sondern immer wieder erstehend „wie Phönix aus der Pisse“. Marco Kunz, Jahrgang 1974, Preisträger des Jungen Literaturforums Hessen-Thüringen, bisher schon mit zahlreichen Gedichtveröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien vertreten, unter anderem im „Jahrbuch der Lyrik“ und in der „Atlanta Review“, legt hier seinen ersten eigenen Gedichtband vor. Formal bieten die Gedichte ein breites Spektrum: Von der klassischen gereimten Strophenform über freirhythmische kristalline Formen und Montagetechniken unter der Verwendung von Plakat- und Zeitungstexten bis hin zum narrativen slam-artigen Langgedicht und zum Haiku. Der Band ist in 6 Teile gegliedert: Weltwahrnehmungsapparat/ Fahrtwind, transzendent / Augenblicksschmelze / Krieg & Schokolade / Zyklisch transformiert / Phönix aus der Pisse.“
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BAND 2:

Thomas Nessi, „Rollen die Wolken durch den Wind. Gedichte“, erschienen am 15.10.2014 – 104 Seiten, 7,90 Euro, mit 8 Zeichnungen des Dichters persönlich, Cover-Art: Marco Kunz

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„Viele Jahre war er verschollen „im Fernwinkel der trosthilfreichen Dehnung“, „im schwarzen Baumhimmelland, am Hirnsee der Ekstase“, und sah aus tiefer Dunkelheit immer wieder einen „Feldweg/ zu einem Schloss/ in dem mich das Glück/ nackt betrachtet“.

Doch jetzt erblicken seine lyrischen „Seelenmalereien“, Visionen und Sprachbilder das Licht der Öffentlichkeit: Thomas Nessi, ein Lyriker, abseits jeder Szene, Mode oder moderner Konvention, ein neuer Trakl, manchmal wie ein Hölderlin auf LSD, ein Monolith in der zeitgenössischen deutschen Literaturlandschaft, hat endlich seine Gedichte aus den letzten 19 Jahren zur Veröffentlichung freigegeben. Ausgewählt und zusammengestellt hat sie Marco Kunz für den Gedichtband „Rollen die Wolken durch den Wind“, der nun in der edition scardanelli erscheint.

Seine Lyrik ist wild, rätselhaft, mystisch, prall gefüllt mit rätselhaften Bildern, originellen Metaphern, zauberhafter Sprachmusik und gewitzten Wortneuschöpfungen und findet trotzdem auch immer wieder zu einem schlichten, verständlichen Ton.
Da sticht er etwa mit seinem „Einwegkörper“ in „seelenverletzte Hirnregionen vor“ und klagt: „Niemand hört meinen bleiernen Untergrund/ langsam zerbröckeln“. Da ist plötzlich der „Gedankschwimmer entflohen“, und „das Leben passiert dich/ ein Passierball gegen die Laufrichtung“. Da reimt er: „Nackt nur Haut mit bemalten Knochen/ ich gebe den Tag der Seele zum Lochen“ – da „verfängt sich dein Körper/ im Stacheldraht der/ unbeschreiblichen Hoffnung“, und „langsam löst sich die Erde auf“ – bis hin zur „Sehnsucht Tod/ mein Blau der Augen/ Angst/ der schwarze Punkt/ darin“.

Aber immer wieder blitzt Magie auf, „das Wunder das sie Gott nennen“, leuchtet Hoffnung und winkt Erlösung: „Aus Zuckerwattewolken regnet süßer Wein“ und „geordnet blickt dich der Rhythmus der Zeit an/ und verlangt keine Sehnsucht nach besseren Momenten“. Dann ist das lyrische Ich „bereit über den Wolken zu schaukeln/ bereit auf dem Ast der Nacht zu liegen“ und stellt fest: „Alles ist möglich/ Alles ist erfüllt“, doch „Der Verdacht ruht in den/ Kreisen der Welt, unterm Vordach/ des Alls“. Der Dichter ist „nun am Warten“ und sieht: „Die Worte entgleisen Stück für Stück/ einem neuen Echo/ Ich habe nichts mehr zu tun/ bin allein unter den/ schäumenden Wolken“.
Die deutsche Literatur hat lange auf eine so elementare, geheimnisvolle und starke Stimme warten müssen! Ab jetzt ist der Band, der auch 9 Zeichnungen von der Hand des Dichters enthält, bei der edition scardanelli und bei amazon für 7,90 Euro bestellbar!“

BAND 3:

Marco Kunz, „Rain Dogs. Roman“, erschienen am 15.5.2015, 280 Seiten, Cover-Art: Fritz Bornstück

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„Jahrtausendwende in Berlin. Zwei Freunde sind vor einigen Monaten in die Stadt gezogen. Während Thomas sich gierig in das neue Abenteuer Großstadt stürzt, leidet Bodo, der aus der Zeit gefallene Poet, an sich, der Welt und dem verplatteten Zeitgeist und verschreckt schon mal eine Angebetete mit Ausführungen zu Goethe und Eckermann. Zum Jahrtausendsilvester kommt auch noch der Krankenpflegeschüler Janosch aus der Heimat zu Besuch, ohne seine Freundin …
Im Dunstkreis des „Milleniums-Nebels“, in ein paar Tagen und Nächten mit viel Bier, billigen Cocktails und Zigaretten, einer bekifft in einer kaputten Bar verpennten Nacht, „postironischen“ Kunst-Events, Blind-Dates, verrückten Begegnungen und einem ausbleibenden Weltuntergang offenbart sich das Lebensgefühl einer beziehungsgestörten und orientierungslosen Generation zwischen analog und digital.“

BAND 4:

Carolina von Aragon, „Princesa on Autopilot. Gedichte und kurze Texte“, erschienen 6.6.2016 – 104 Seiten, 7,90 Euro, Cover-Art: Marco Kunz

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Die schon seit Jahren einer eingeschworenen Fan-Gemeinde bekannte literarische Bloggerin Carolina von Aragon legt hiermit ihr erstes komplettes Buch vor, ein gefühl- und phantasievoller poetischer Trip durch verschiedenste Sujets, literarische Formen und konkrete Orte, vom Café Hardenberg in Berlin über Südfrankreich nach Athen, von Zaubersprüchen über Terzinen und Stanzen bis zu Alltagsprosa, manchmal etwas abgedreht, aber nie abgehoben, sondern immer erfrischend konkret und klar. Ein Buch nicht nur für Prinzessinnen und Frösche, sondern auch für jeden, der moderne lesbare Poesie mit Sentiment und Geschmack zu schätzen weiß.

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BAND 5:

Marco Kunz, „Selbiger. Roman“, erschienen am 8.12.2016, 268 Seiten, 9,90 Euro, Cover-Art: Blaue Sterne

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Der aus der Zeit gefallene junge Poet Bodo Selbiger wohnt Mitte der Neunziger Jahre in einem idyllischen mittelhessischen Residenzstädtchen. Schon als Kind träumte er sich lieber in Phantasiewelten hinaus, weil er völlig anders war als alle Gleichaltrigen und außerdem absolut unfähig sich zu wehren.

Er schwärmt für Rilke, Jean Paul und Hölderlin, erkennt die ewige Gerechtigkeit in einem Basketball-Wettwerfen von Kindern auf einem Schulhof, spürt die Unsterblichkeit der Seele in einem einsamen Tanz auf einer duftenden Sommerabendwiese, rezitiert auf Feldwegen laut Duineser Elegien, worauf er von dauergewellten Bürgersfrauen angeschaut wird, als ob er gerade einem UFO entstiegen sei, und hat eine solche Angst vor Hunden, dass er regelrechte existenzielle Konfilkte erlebt, wenn er nur einen von weitem sieht oder hört. Außerdem ist er mit einem philosophierenden graubärtigen pfeifenrauchenden Kneipenwirt befreundet und randständiger Gast in einer Kiffer-Hippie-Grunge-Clique. Doch dann tritt plötzlich die zunächst unscheinbare, dann aber geheimnisvoll-verführerische Nadja in sein Leben, das bisher jedem näheren Kontakt mit dem anderen Geschlecht ausgewichen war …

Einen Roman mit soviel romantischem Geist hat die deutsche Literatur lange nicht mehr gesehen. In einer poetisch ausladenden, verspielten Sprache erzählt Marco Kunz in seinem Ende der Neunziger Jahre verfassten Jugendroman die Geschichte eines Anti-Helden alten Schlages, eines Spinners und Phantasten, der manchmal fast wie ein Wiedergänger des Studenten Anselmus von E.T.A. Hoffmann im letzten Jahrzehnt des zweiten Jahrtausends wirkt.

Ein quasi auktorialer Erzähler kommentiert in klassischer Manier hin und wieder das Geschehen und streut gelegentlich eigene Reflexionen und Zwischenreden ein. Ein literarisches Update der deutschen Romantik und ein zu entdeckendes Kleinod für jeden, der Freude an romantischer und klassisch-moderner Erzählkunst von Jean Paul bis Hesse und Proust hat.

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BAND 6:

Magdalene Kunz, „Flaschenpost. Eine deutsch-deutsche Geschichte“, erschienen am 28.6.2017 – 162 Seiten, 8,90 Euro, editiert von Marco Kunz, Cover-Art: Fritz Bornstück

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Eine Flaschenpost, die ihr Sohn Markus während einer Ferienlagerfreizeit in die Ostsee geworfen hat, bringt einiges im Leben von Martina Rompf, einer jungen Frau aus Mittelhessen und Mutter von zwei Söhnen, in Bewegung: Sie bekommt auf diese kuriose Weise einen Kontakt zu einer Frau aus dem anderen Teil Deutschlands beschert, die ebenfalls Mutter zweier Kinder ist.
Zuerst werden Briefe gewechselt, dann telefoniert und Päckchen geschickt. Bei Martina wächst das Interesse am Alltag und den Lebensumständen in der „DDR“ und die Zuneigung zu Christine, der Frau von „Drüben“, die zur Freundschaft wird, als diese – ohne Familie natürlich – zur Konfirmation ihres Sohnes nach Hessen zu Besuch kommt. Schließlich reifen die Pläne für einen Gegenbesuch der ganzen westdeutschen Familie im Osten, der auch stattfindet – aber kurz danach verändert sich durch die Flüchtlingswelle des Sommers 1989 alles, auch für die befreundete Familie, denn auch Christines Mann Dieter trägt sich mit Fluchtplänen, die er bei einem Jugoslawien-Urlaub des Ehepaars ohne die Kinder realisieren will.
Für beide spitzt sich durch die Flucht ihre Lebenssituation dramatisch zu, bis schließlich der Mauerfall am 9.November wieder alles ändert …

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